Horus-Uebung

Man mußte Kenntnisse über Muskelwiederstände (Tonus), die über das Rückenmark gesteuert werden ebenso, wie Kenntnisse über vegetative Veränderungen und Differenzen in den Körperhälften haben.
Betrachten die doch einmal die Füße dieser Statue und die Hände. Sie finden eine ganz spezielles Schema in dieser Haltung. Die eine Körperseite besitzt eine aktive die ander eine passive Haltung.
Wenn wir nun den letzten Schlüssel kennen, dann können wir auch eine exakte berechenbare Steuerung vegetativer Korzesse vornehmen und auf diese Einfluss nehmen.
Dabei gibt es im Wesentlichen zwei nachvollziehbare Veränderungen.
Die eine wäre eine Erhöhung des Atmungsbedürfnisses, wie es beim Asthmatiker vorkommt. Die zweite Möglichkeit wäre die Absenkung des Atmungsbedürfnisses und würde damit die Entspannung der Atmung bewirken.
Schon die einmalige gezielte Anwendung dieser Übung kann Stunden anhalten.
Es kann ohne großen Aufwand Einwirkung auf Sympathikus und Prasympathikus genommen werden, deshalb birgt diese Übung auch Gefahren.

Nun, Sie möchten sicher wissen, was nun der wichtige letzte Schlüssel dieser Übung ist?
Es handelt sich um das Wissen der
Nasenöffnungsvarianten.
Die Nase ist in der Regel immer etwas stärker auf der einen Seite geöffnet als auf der anderen. beziehen wir diese Kenntnis mit ein, dann kann die links dargestellte Übung berechenbar eingesetzt werden.
In
Band 1 der Arektionslehre habe ich dies vor mehr als 10 Jahren schon erkannt und mich mit diesem Phänomen ausführlich in diesem Buch befasst.

Es ist schon viele Jahre her, da besuchte ich eine Ägypten-Ausstellung bei Nürnberg im Faber-Castell. Ich war auf der Suche nach einem Hinweis, der mir Auskunft gab, über das ägyptische Wissen in Bezug auf die Verschiedenartigkeit der Körperhälften.
Ich war nicht überrascht als ich bei einer Mumie die Fußsolen betrachtete. Auf der rechten Fußsohle dieser Mumie war ein quadratisches Gitter mit 90° versetzten Linien aufgemalt und auf die linke Fußsohle ein rautenförmiges Gitter.
Es war für mich der Beweis, dass man bei den alten Ägyptern Kenntnisse über die Strukturverschiedenheit der Körperseiten hatte.

Asthma > Mit der Horusübung kann man Muskelwiderstände der Körperseiten ausloten.

Bei dieser Variante der Anwendung, wird die Konzentration auf eine Wahrnehmungshälfte gelenkt, was bei einer ziehlgerichteten Wahrnehmung auf ein Objekt bei Daueranwendung unerläßlich ist.
Kleinkinder regulieren auf deise Weise oft im Schlaf die Wahrnemungsstruktur (siehe Areaktionslehre Band 1)

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