Dass Harfärbemittel Allergien auslösen können ist ja inzwischen keine Geheimnis mehr.

Allgemein denkt man da an Kontaktallergien und damit vor allem Hautausschläge usw.
Aber es scheint noch eine andere Winkung zu geben.
Da sich meine Frau in regelmäßigen Abständen Ihre Haare färbt, ist dies auch ein Thema von dem ich auch körperlich sehr stark betroffen bin.

Da sie es mir inzwischen nicht mehr verrät, wann sie ihre Haare färbt, aber das braucht sie nicht, denn das merke ich sowieso anhand von Veränderungen. Vor allem ist es nachts ein Problem. Wenn Sie die Haare gefärbt hatt und ich in Ihre Nähe komme, dann beschleunigt sich meine Atmung.
Ich muss dann immer extrem athmen.  Die Atmung puscht sich hoch und dabei kühlen die Atemwege derart ab, dass sie sich entzünden. Wenn ich nachts schlafe, dann trocknet die Nase, der Mund der ganze Körper aus. Ich schlafe mich krank. Ständig habe ich einen fauligen Geruch in der Nase, vor allem wenn ich die Räume betrete, in der sich auch meine Frau befindet. Es ist eindeutig der Geruch, der beim Haarefärben entsteht.
Wenn ich dann in der Nacht aufwache, fühle ich mich wie gerädert. Der ganze Körper ist wie steif und starr.
Der Rücken verkrampft, die Nase verstopft. Auch der Nacken ist ganz verkrampft, so dass ich ein Rauschen (ähnlich Tinitus) höre, das mich gänzlich nervt.
Da ich früher Asthma hatte, treten dann letztendlich daraus Atembeschwerden auf.
Da ich nicht ausgeschlafen habe, wirkt sich dies auch auf meine Leistungen in der Arbeit usw. aus.


Meiner Meinung nach wirkt dieses Haarfärbemittel direkt auf die vergetativen Nervenstrukturen ein. Ebenso auf das ganze Nervengeflecht des Organismus. Die Atmung wird dadurch wesentlich gesteigert ohne dass dies mit einer körperlichen Aktivität einhergienge. Dies führt zur Abkühlung in den Athemwegen und zu Entzündungen. Athembeschwerden, Erkältungskrankheiten, Verspannungen sind die Folge. Der Mund trocknet und kühlt aus, so dass sich Entzündungen der Kiefer und Zahnnerven entwickeln.
Verlasse ich den Raum und gehe in mein Arbeitszimmer, verbessert sich mein Zustand wieder sehr schnell zum Positiven.
Für mich ist es eindeutig!

Was das Schwierige an der ganzen Geschichte ist, liegt darin, dass sich die Farbstoffe und Chemikalien nur sehr langsam wieder aus den Haaren auswaschen und herauslösen. So kann dies ein bis drei Wochen dauern, bis die Situation wieder erträglich wird. Auch wenn Wochen vergangen sind, scheinen immer noch Wirkungen vorhanden zu sein. Sie sind nur so abgeschächt, dass ich sie nicht mehr direkt wahrnehmen kann.

Karlheinz Schroth

www.asthmatiker.com

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