In welchen Zusammenhang kann man Asthma, MCS und den kinetischen Effekt verstehen?
Auf diese Frage will ich hier eingehen.
Die Multiple-Chemikalien-Sensibilität (MCS - Multiple Chemical Sensitivity)
ist eine Krankheit die in den fünfziger Jahren in
Amerika erstmal bekannt wurde. Es scheint sich hier um eine sehr schwere Krankheit zu handeln bei der die MCS-Kranken bereits auf geringste Mengen von Schadstoffen und Chemikalien regieren. Die Symptome können hier ganz unterschiedlich sein.
Während in den USA, Kanada diese Krankheit in der Ärzteschaft bekannt ist, scheint sie in Deutschland noch nicht so recht angekommen zu sein. Auch in der Öffentlichkeit ist die MCS noch so kein richtiges Thema.
Man nimmt an, dass Gifte
in der Umwelt dafür verantwortlich sein könnten. Die Summe an toxischen Verletzungen kann der ausschlagende Impuls sein. Einzeln auftretende Symptome können unter umständen bereits Vorboten dieser Überempfindlichkeit sein.
Bisher gibt es
für diese Krankheit noch keine wirkungsvolle Therapie. Man geht heute in Deutschland von einer Million kranker Menschen aus.
Was ist nun das Markante an dieser Krankheit?
Schon allergeringste Mengen von Duftstoffen und Giften
können bei MCS-Kranken eine Reaktion hervorrufen.
Ob es sich um Duftstoffe, Zigarettenrauch, Abgase, Lösungsmittel die sich aus Kunststoffen lösen, Desinfektionsmittel, Lösungsmitteln oder anderen giftigen Stoffen handelt, die bandbreite
scheint endlos zu sein und bringt mich zwingend an die Zeit zu denken, als aus einem ganz normalen Asthma bei mir eine Multiallergie entstand. Hier sind die parallelen so eng verbunden, dass eine unterschied für mich zwischen Asthma und MCS
nicht mehr zu erkennen ist.
Auch wenn ich die Geschichten von anderen chronischen Asthmatikern die ich oft lange Jahre beobachten konnte zeigten immer Parallelen. Wenn MCS eine Krankheit ist, dann könnte man auch bei den meisten anderen
vermuten, dass sie kein Asthma hatten sondern MCS.
Dies ist auch der Grund warum ich mich auch mit diesem Thema in Zukunft auseinander setzen will.
Wenn man das Prinzip des Alkoholikers kennt: Einer der mal Alkoholiker war wird in seinem
Leben immer Alkoholiker bleiben, auch wenn er trocken ist.
So ähnlich scheint dies auch beim Asthmatiker zu sein.
Asthma ist unheilbar hatte man früher gesagt. heut sicht man dies in vielen Fällen anders, denn Asthmatiker können von
ihrer Krankheit wegkommen, zumindest so, dass sie keine Medikamente mehr brauchen.
Ein Asthmatiker bleibt immer ein Asthmatiker, auch wenn keine Medikamente mehr braucht.
Kommt man nämlich mit allergenen Stoffen wieder dauerhaft
in Berührung wird auch eine ehemaliger Asthmatiker wieder Asthma bekommen, denn eine gewisse Sensibilität bleibt erhalten.
Ein trockener Asthmatiker meidet schädliche Stoffe mehr als früher, er wird unter umständen nicht mehr richtig Asthma
bekommen, da auch andererseits die Medikamente sich heute verbessert haben.
Er wird aber viel empfindlicher sein als er es vor dem Asthma war und meidet deshalb die Bereiche, die er nicht verträgt.
Schon geringe Veränderungen in der
Atmung, die einem anderen Menschen stören, wirken bei ihm lähmend, da die Konzentration und Wahrnehmung viel höher ist.
Das ist natürlich eine ganz normale Schutzfunktion.
Lesen Sie hier weiter >>
Läßt sich das Prinzip von MCS durch den kinetischen Effekt verstehen.
14.02.08
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